Toller Erfolg auf der CeBIT

UniTyLab begeistert mit VR-Simulation

Die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Informations- und Kommunikations-technologie CeBIT hat in diesem Jahr mehr als 200.000 Besucher angelockt. Rund 3.000 Aussteller präsentierten die unterschiedlichsten Anwendungen und Lösungen zu den Top-Trends auf der Messe. Neben den thematischen Schwerpunkten: Künstliche Intelligenz, Cloud-Anwendungen, Cyber Security, Drohnen, Internet der Dinge und dem Mobilfunkstandard 5G, standen vor allem Virtual Reality sowie Augmented Reality beim Publikum hoch in Kurs.

Ministerpräsident Kretschmann informiert sich ausführlich am Ausstellerstand

Auch das UniTyLab der Hochschule Heilbronn gehörte in diesem Jahr zu den Ausstellern und zieht ein positives Fazit nach dem ersten CeBIT-Auftritt. Während der fünf Veranstaltungstage herrschte am Baden-Württemberg-Gemeinschaftsstand des Kompetenzzentrums bw-i Hochbetrieb. Sowohl Rundfunk und Fernsehen, als auch die vielen Messebesucher zeigten großes Interesse an der extra für die CeBIT realisierten Technik-Demo, die Nutzern einen ganz neuen Einblick in die Virtual Reality-Welt gewährt.

Ob Schüler, Manager oder Vertreter aus Industrie und Forschung – jeder wollte am UniTyLab-Stand die Lokomotions-Plattform „Virtualizer“ ganz genau unter die Lupe nehmen: „Bei den meisten blieb es nicht beim reinen Informieren, sagt Philip Schäfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut. „Ein Großteil wollte die VR-Brille am liebsten direkt anziehen und die VR-Demonstration selbst austesten“. Bei geschätzt 500 Gästen am Stand hatten die UniTyLab-Mitarbeiter alle Hände voll zu tun.

Auch ein prominenter Teilnehmer in Hannover ließ es sich nicht nehmen, den Experten der Mensch-Technik-Interaktion einen Besuch abzustatten. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann machte sich beim UniTyLab ein unmittelbares Bild davon, dass Virtual Reality künftig immer häufiger in der Industrie oder auch im medizinischen Umfeld Verwendung findet. Herr Kretschmann zeigte sich begeistert über die Möglichkeit, wie eine üblicherweise in der Realität durchgeführte Konfrontationstherapie in die Virtual Reality-Welt transportiert und – geht es nach den Vorstellungen der Forscher – möglicherweise therapiert werden kann. „Angstzustände gibt es viele, beispielsweise die Höhenangst. Mit unserem Aufbau können wir Höhenangst innerhalb eines Schwimmbad-Szenarios mit Sprungturm in der Virtuellen Welt grafisch darstellen und die Bewegungen durch das Ziehen der Füße, auch Sliden genannt, über Sensoren auf der Lokomotions-Plattform physikalisch simulieren“, erklärt der geschäftsführende Direktor des UniTyLabs, Prof. Dr.-Ing. Gerrit Meixner, dem Ministerpräsidenten Herrn Kretschmann die Funktionsweise des CeBIT-Exponats.

Nicht nur die Forschung stand im Fokus

In jeglicher Hinsicht war die CeBIT-Premiere des Forschungsinstituts ein voller Erfolg. Neben einigen vielversprechenden Kontakten und informativen Gesprächen kam auch der Austausch mit Besuchergruppen aus dem Ausland nicht zu kurz. „Wir durften u.a. einen großartigen Abend mit der Japanischen Delegation verbringen,“ berichtet Schäfer. Bei dieser besonderen Gelegenheit stand nicht unbedingt die Forschung im Fokus: „Wir haben uns auch über kulturelle Unterschiede unterhalten und über Schnittstellen für eine langfristige Zusammenarbeit diskutiert. Das war unglaublich spannend“.

Spannend zu sehen wird auch, wohin die Reise von Virtual Reality gehen kann. Gibt es den viel zitierten „Siegeszug der virtuellen Welt“? Die Mitarbeiter des UniTyLabs sind in jedem Fall neugierig darauf, welche innovativen VR-Konzepte es bei der nächsten CeBIT-Messe zu sehen gibt und welchem Beitrag das UniTyLab in Hannover präsentieren kann.

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