User Experience gemäß der IBM Infographic
Das UniTyLab verfügt über umfangreiche (theoretische und praktische) Erfahrungen in der menschzentrierten Gestaltung von Benutzerschnittstellen und interaktiven Systemen nach DIN EN ISO 9241-210. Praktische Expertise konnte in Projekten aus unterschiedlichen Domänen (bspw. Produktionsautomatisierung, Verfahrenstechnik, Sondermaschinenbau, Automobil, Medizintechnik) aufgebaut werden.
 
Der Mensch steht beim Usability Engineering im Mittelpunkt des Gestaltungs- bzw. Entwicklungsprozesses (auch Human-Centered Development – HCD genannt). Der Prozess zielt auf eine möglichst hohe User Experience (zu Deutsch: Positives Nutzererlebnis) ab. Dabei entwickelt das UniTyLab technisch ausgereifte Produkte, welche sich durch eine hohe Usability, also durch die Gebrauchstauglichkeit während der Nutzung, und durch eine hervorragende Designqualität (auch vor und nach der Nutzung) auszeichnen. Während des Entwicklungsprozesses wird der Nutzer in allen Phasen der Entwicklung miteinbezogen. Durch die iterative Vorgehensweise und die Integration des Nutzers wird erreicht, dass das Produkt den Bedürfnissen des Nutzers entspricht.
 
Auf wissenschaftlicher Seite beschäftigt sich das UniTyLab aktuell mit der Entwicklung und Evaluierung von kollaborativen Aufgabenmodellen sowie mit der Formalisierung von Usability Wissen zur automatischen Prüfung von Benutzungsschnittstellen. Zudem werden neue Interaktions- und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich des (teil-)autonomen Fahrens erforscht.
Das UniTyLab beschäftigt sich mit innovativen Interaktionstechnologien wie bspw. Wearable Computer (z.B. Datenbrillen, Smartwatches), Gestensteuerung (z.B. Microsoft Kinect, Leap Motion, Multitouchtisch), Brain-Computer-Interaktion als auch – zunehmend im Fokus – mit Augmented und Virtual Reality.
 
Augmented und Virtual Reality besitzen ein großes Potential zur Darstellung von Information als auch zur Interaktion mit dem Menschen.
  • Augmented Reality ermöglicht ein Nutzungserlebnis fern ab von klassischen grafischen Benutzungsschnittstellen. Dies geschieht durch die digitale Erweiterung der menschlichen Wahrnehmung in Folge der Kombination von Realität und virtuellen Informationen.
  • Virtual Reality dagegen ist die Wahrnehmung der Wirklichkeit in einer komplett virtuellen Umgebung ohne (direkten) Bezug zur Realität.
Das UniTyLab beschäftigt sich dabei insbesondere mit neuen Ein- und Ausgabemöglichkeiten, die ein positives Erleben von Augmented und Virtual Reality ermöglichen. Dabei arbeiten wir eng mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung zusammen. Aktuelle Schwerpunkte sind Smart- und Augmented Reality-Glasses, also Datenbrillen ohne (z.B. Google Glass, Vuzix M100) und mit (z.B. Microsoft Hololens, ODG R-7) der Fähigkeit virtuelle Objekte kamerabasiert im Raum erkennen zu können. Des Weiteren werden neue Interaktionstechnologien (z.B. HTC Vive, Cyberith Virtualizer) aus dem Bereich der Virtual Reality in verschiedenen Szenarien evaluiert.